Anwendungsfälle für das Condition Contract Management

Folgende Vergütungsszenarien (und viele mehr) lassen sich komfortabel und nachvollziehbar im Condition Contract Management umsetzen.

Umsatzbasierter Kundenbonus

Sie gewähren Ihren Kunden einen prozentualen Bonus auf die getätigten Umsätze. Als Basis dienen hier die SD-Rechnungsbelege. Unterschiedliche Partnerrollen können als Bonuspartner fungieren – z.B. der Auftraggeber oder der Rechnungsempfänger.

Sie gewähren einen einheitlichen Bonus auf sämtliche Umsätze oder Sie legen die grundsätzliche Bonusrelevanz sowie unterschiedliche Bonus-Prozentsätze anhand gewisser Merkmale der verkauften Artikel fest (inklusiv oder exklusiv). Zusätzlich können Sie zielgenau einzelne Artikel ein-/ausschließen oder für einzelne Artikel die Höhe des Bonus anpassen.

Die Bonus-Prozentsätze für die verschiedenen Artikel koppeln Sie an die Erreichung gewisser Umsatzstufen. So wird z.B. der Bonus für eine gewisse Artikelgruppe erst ab einem Umsatz von 100.000 EUR gewährt und steigt mit jeden weiteren 50.000 EUR um einen Prozentpunkt. Die Höhe Ihrer Rückstellungen definieren Sie unabhängig von den eigentlichen Bonus-Prozentsätzen. So bilden Sie z.B. von Jahresbeginn an Rückstellungen, deren Höhe der erwarteten Umsatzstufe am Jahresende entspricht. Sobald der tatsächliche Umsatz die erwartete Umsatzstufe übersteigt, nutzen Sie die höheren Bonus-Prozentsätze zur Bildung der Rückstellungen – vollautomatisch, ohne dass Sie die Umsatzentwicklung im Auge behalten müssen.

Sie treffen individuelle Bonusvereinbarungen mit einzelnen Kunden und/oder Sie bieten Bonusvereinbarungen an, die für alle Kunden oder für eine bestimmte Auswahl Ihrer Kunden gültig sind.

Umsatzgemeinschaft bei umsatzbasiertem Kundenbonus

Sie gewähren einem Kunden Bonus auf die Umsätze einer gewissen Gruppe weiterer Kunden – z.B. erhält die Zentrale Bonus auf die Umsätze der Filialen.

Staffelgemeinschaft bei umsatzbasiertem Kundenbonus

Innerhalb einer gewissen Gruppe von Kunden erhält jeder Kunde Bonus auf seine eigenen Umsätze. Für die Erreichung der Umsatzstufen (und die damit verbundenen höheren Bonus-Prozentsätze) werden jedoch die summierten Umsätze der gesamten Gruppe von Kunden berücksichtigt – z.B. handelt ein Einkaufsverbund diese Vereinbarung mit Ihnen aus.

Umsatzbasierter Lieferantenbonus

Ein Lieferant gewährt Ihnen für bei ihm gekaufte Artikel einen prozentualen Bonus. Als Basis dienen hier z.B. die Bestellungen oder Eingangsrechnungen.

Bezüglich der Bonus-Prozentsätze haben Sie dieselbe Flexibilität wie beim umsatzbasierten Kundenbonus.

Mengenbasierter Bonus

Beim Kunden- und beim Lieferantenbonus können Sie anstelle von Bonus-Prozentsätzen pro Umsatz auch Bonusbeträge pro Menge oder Volumen (z.B. Stückzahl oder Liter) festlegen.

Provisionsabrechnung für Vertriebsmitarbeiter

Sie gewähren Ihren Vertriebsmitarbeitern eine Provision für deren getätigte Verkäufe (z.B. prozentual pro Umsatz oder fester Provisionsbetrag pro Stück).

Der verantwortliche Vertriebsmitarbeiter ist im SD-Rechnungsbeleg mit einer eigenen Partnerrolle hinterlegt? Dann bilden diese Belege wie im Fall des Kundenbonus die Datenbasis und der Bonusempfänger wird durch diese Partnerrolle festgelegt.

Sie haben eine eigenentwickelte Lösung zum Monitoring Ihrer Vertriebsmitarbeiter? Dann verwendet das CCM diese Daten als Grundlage der Provisionsberechnung.

Gebührenabrechnung

Beim Verkauf gewisser Artikel profitieren Sie von Marketingaktivitäten eines Partnerunternehmens. Sie haben sich mit Ihrem Geschäftspartner darauf geeinigt, pro verkauften Artikel einen bestimmten Betrag zu bezahlen.

Im Konditionskontrakt fungiert das Partnerunternehmen als Bonusempfänger und die Verkaufsbelege für die entsprechenden Artikel bilden die Basis für die Gebührenabrechnung.

 

Ihr Ansprechpartner: Martin Santel (Martin.Santel[at]Brandt-Partner.de

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